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Cholangiozelluläres Karzinom – CCA

Gallengangskrebs, Gallenblasenkrebs - Symptome, Diagnose & Therapie

Bösartige Gallengangstumore entstehen in den Gallengängen, die in der Leber ihren Ursprung haben. Über einen Gang im linken und einen im rechten Leberlappen fliesen sie zum Hauptgallengang zusammen (Ductus Hepato-Choledochus). Dieser befördert die gebildete Galle, die für die Verdauung essentiell ist, durch die Bauchspeicheldrüse in den Zwölffingerdarm.

Cholangiozelluläres Karzinom – CCA

Gallengangskrebs, Gallenblasenkrebs - Symptome, Diagnose & Therapie

Bösartige Gallengangstumore entstehen in den Gallengängen, die in der Leber ihren Ursprung haben. Über einen Gang im linken und einen im rechten Leberlappen fliesen sie zum Hauptgallengang zusammen (Ductus Hepato-Choledochus). Dieser befördert die gebildete Galle, die für die Verdauung essentiell ist, durch die Bauchspeicheldrüse in den Zwölffingerdarm.

Tumorlokalisationen

Prinzipiell gibt es vier Tumorlokalisationen, die zum cholangiozellulären Karzinom zusammengefasst werden:

Symptome von Gallentumoren

Beim iCCA gibt es keine Symptome, da die Leber keine Nervenzellen besitzt; es wird zumeist als Zufallsbefund bei einer Schnittbildgebung diagnostiziert. Das Hauptsymptom bei Tumorsitz im Hauptgallengang ist die schmerzlose Gelbsucht (Ikterus). Das Gallenblasenkarzinom macht erst verspätet Symptome entweder durch Druck auf den Hauptgallengang (und dadurch verursachten Ikterus) oder den tastbaren Tumor im rechten Oberbauch.

Ursachen

Eine vermeidbare Ursache für den Gallengangskrebs gibt es nicht; es gibt ein paar Erkrankungen, die mit einem erhöhten Auftreten der Erkrankung vergesellschaftet sind wie die chronische Entzündung der Gallenwege (primär oder sekundär sklerosierende Cholangitis, PSC, SSC), die wiederholte Gallenwegsentzündung durch Steine (Cholangitiden) oder die entzündlichen Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa).

Therapie des Gallengangkrebs

Diese richten sich nach der Lokalisation und der Ausdehnung bei Diagnosestellung. Primär ist die operative Entfernung anzustreben, die mitunter eine große Leberresektion beinhaltet, die unbedingt an einem Zentrum stattfinden sollte, das solche Eingriffe täglich macht.
Ist die operative Entfernung aufgrund eines fortgeschrittenen Stadiums (lokale Inoperabilität oder Metastasen) nicht möglich, ist die systemische Chemotherapie die Therapie der ersten Wahl. Diese wird nach rezenten großen Studien mit Immuntherapie kombiniert, da diese Kombination signifikante bessere Überlebensdaten zeigen konnten. Eine operative Entfernung des Tumors ist bei gutem Ansprechen nach Systemtherapie möglich. 

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